Fahrrad-Schwerpunkte

Radstation am Hauptbahnhof Hamm

Die 1998 von der Stadt erbaute und vom Evangelischen Perthes-Werk betriebene Radstation ist mit 570 Stellplätzen die größte Radstation im Ruhrgebiet.

Sie hat sich über die sichere Abstellmöglichkeit für Räder hinaus zum attraktiven Dienstleistungszentrum für Radler entwickelt. Zum Service gehören kleinere Reparaturen sowie der Verkauf von Ersatzteilen oder Radkarten. Für die Besucher der Stadt Hamm stehen zudem 40 Leihräder zur Verfügung - für Paare sogar ein supermodernes Tandem.

Radkonzepte für die Stadtbezirke

Mit eigenen Konzepten für jeden Stadtbezirk verfügt Hamm inzwischen über das dichteste und am intensivsten durchgeplante Radverkehrsnetz des Ruhrgebiets. Seit 1997 werden die Radverkehrskonzepte kontinuierlich umgesetzt.

Öffentlichkeitsarbeit zur Verkehrsplanung in der Stadt Hamm

Die langjährige, intensive Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Hamm zu allen Verkehrsfragen hat die Transparenz und Akzeptanz der städtischen Verkehrsplanung erhöht und auch die Bereitschaft zur Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel deutlich gesteigert.

Die städtische Öffentlichkeitsarbeit umfasst u.a. folgende Maßnahmen:

  • Jährliche Aktionstage für Rad ('Sattelfest') und ÖPNV ('Bahnhofsfest');
  • Regelmäßige Medienberichte;
  • Bürgerversammlungen, Infoveranstaltungen, Faltblätter und Broschüren zu allen wichtigen Verkehrsprojekten;
  • Video und Wanderausstellung 'Mobil in Hamm';
  • Betreuung der Verkehrssicherheitsinitiative Hamm.

Bei diesen Aktivitäten legt die Stadt Hamm besonderen Wert auf die Zusammenarbeit mit örtlichen Institutionen und Verbänden. Außerdem wurde eine enge Kooperation mit den lokalen Medien erreicht.

Im Juli 2006 fand erstmals das "Sattel-Fest" mit einer 40 km langen, autofreien Strecke zwischen Hamm und Soest statt. Die Teilnehmerzahl dieser größten, regionalen Radveranstaltung Westfalens hat sich von 10.000 Teilnehmer 2006 auf 50.000 Teilnehmer 2007 gesteigert.

Verkehrssicherheit

Im Jahr 2006 ist die Stadt Hamm der Europäischen Charta für Verkehrssicherheit beigetreten. Damit verbunden ist das Ziel, die Zahl der Verkehrstoten um mindestens 50% bis zum Jahr 2010 zu verringern.

In der "Verkehrssicherheitsinitiative Hamm" (VSI) setzen sich mehr als 20 Institutionen für eine verstärkte Verkehrssicherheitsarbeit ein. Der bisher größte Erfolg unter Federführung der Stadt Hamm ist die Senkung der überdurchschnittlich hohen Zahl an Kinderunfällen. Dies wurde durch die Einbeziehung zahlreicher externer und interner Partner erst möglich.

Auch die jährlich veranstaltete Verkehrssicherheitswoche im Allee-Center - mit rund 140.000 Besuchern jährlich die größte Aktion ihrer Art in NRW - wird durch die VSI getragen.

Seit 1998 erfolgt die jährliche "Hammer-TÜF Überprüfung von Fahrrädern" an weiterführenden Schulen.

Die Fortführung der Verkehrserziehung auch an den weiterführenden Schulen wird derzeit für die Stadt Hamm modellhaft entwickelt.

Für Tempo 30-Aktionen in Wohngebieten können die Hammer Bürger für Selbsthilfeaktionen die Unterstützung von Stadt und Polizei in Anspruch nehmen (Projekt "Verkehrsberuhigung vor der Haustür").

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