"City-Marketing Fahrrad" - eine Initiative der AGFS

Die Kampagne „City Marketing Fahrrad“ ist 2007 mit Mittel des Nationalen Radverkehrsplanes realisiert worden. Aus den Erfahrungen der damals rund 70 Mitgliedskommunen der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS) wurde die Erkenntnis gezogen, dass das Fahrrad ein effektives Instrument zur Belebung der Innenstadt sein kann. Ziel der Initiative war es, mit vielen Beispielen die Einsatzmöglichkeiten des Fahrrades für das City-Marketing aufzuzeigen und neue Impulse zu setzen. Entstanden ist daraus eine Projektdatenbank mit best practice-Beispielen.

Die Projektdatenbank bot damals einen aktuellen Ideenpool mit vielen innovativen Beispielen zur Radverkehrsförderung im Innenstadt-Marketing. Die nachweislich erfolgreichen Beispiele, aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland, bieten "Handlungsleitideen", die jeweils lokal unterschiedlich adaptierbar sind. Die Beispiele reichen von der "mobilen Fahrradwaschanlage" übers "Radlerfrühstück" bis hin zum "Fahrrad als Kunstobjekt". Nach mittlerweile zehn Jahren wurde die Datenbank aus dem Netz genommen, da zu viele Änderungen in den Projekten eingetreten.

Bundesweit wurden darüber hinaus in Zusammenarbeit mit Stadt- und City-Marketing-Organisationen rund 20 Fachvorträge zum Thema angeboten, die sich an Verantwortliche im Stadtmarketing richteten.

Veröffentlichungen

"City Marketing Fahrrad - Wie Sie das Fahrrad erfolgreich für Ihr Innenstadt-Marketing nutzen"

Zum Start der Initiative im November 2007 hat die AGFS eine 40-seitige Broschüre herausgegeben, die konkrete Hinweise für den Einsatz des Fahrrades im City-Marketing gibt.

"City Marketing Fahrrad - Eine Initiative stellt sich vor"

Für die Internetseite und die Projektdatenbank wirbt ein 6 seitiger Infoflyer, der zum Download bereit steht.

Die Zeitschrift "cima direkt" berichtet in ihrer Ausgabe 4 vom Dezember 2007 über die Initiative.

Die Initiative "City-Marketing Fahrrad" wurde durch das damalige Bundesministerium für Verkehr, Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplanes gefördert.