Projekte der Stadt Dortmund senken CO2-Emissionen

Bundesumweltministerium zeichnet Radstation am Hauptbahnhof aus

Für den Bau von zusätzlichen Fahrrad-Abstellmöglichkeiten am Hauptbahnhof wurde die Stadt kürzlich im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative ausgezeichnet.
Das Projekt fördert die Mobilität der Dortmunderinnen und Dortmunder und den öffentlichen Nahverkehr , indem 440 neue Fahrradparkplätze und 10 Ladestationen für E-Bikes und Pedelecs am Hauptbahnhof eingerichtet und die Beleuchtung und Sicherheitssituation verbessert wurden. Allein im ersten Halbjahr 2016 hat sich dadurch die Nachfrage nach Monatskarten für die Parkplätze fast verdreifacht. Ziel der Errichtung von Fahrradparkplätzen ist es, die Menschen zum Rad und Bahn fahren zu motivieren und so die Luftqualität auf Dauer zu verbessern. Mit Ladestationen für E-Bikes bietet die Stadt Dortmund ein zukunftsweisendes Angebot innerhalb einer modernen Infrastruktur.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde die Umstellung auf effiziente LED-Beleuchtung in insgesamt 265 Straßenlaternen. Auf diese Weise werden jährlich 522 Tonnen CO2 weniger ausgestoßen und Strom gespart. Staatssekretär Gunther Adler überreichte dem Dezernenten für Umwelt, Planen und Wohnen, Ludger Wilde, die beiden Zertifikate.

Mit der Förderung im Rahmen der „Kommunalrichtlinie“ der Nationalen Klimaschutzinitiative unterstützt das Bundesumweltministerium Kommunen bei ihren Klimaschutzvorhaben. Hierzu zählen auch Investitionen in energieeffiziente Beleuchtung (LED), Belüftung, die Sanierung der Straßenbeleuchtung auf LED oder Investitionen in die Fahrradinfrastruktur einer Stadt.

Die ausführliche Meldung finden Sie hier.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, bau und Reaktorsicherheit
Foto: Dortmund Hauptbahnhof, © Tuxyso / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0