Fahrradfreundliche Kreuzungen

Indirekter Linksabbieger auf der Oppumer Straße

Gefährliche Kreuzungen und Einmündungen stellen in der Regel die größten Gefahrenpunkte für den Radverkehr dar. Grundsätzlich sollten Radfahrer eigene Führungen im Straßenraum erhalten, bestenfalls gesonderte Grünsignale in Kombination mit vorgezogenen Aufstellflächen. Damit Radler LSA-gesteuerte Kreuzungen bequem, sicher und direkt passieren können, wurde in Krefeld darum ein besonderes Augenmerk auf die sichere und fahrradfreundliche Umgestaltung von Knotenpunkten gelegt. So signalisierte man einige Kreuzungen fahrradfreundlich, d. h. Radfahrerinnen und Radfahrer erhielten ein Vorlaufgrün von zwei bis vier Sekunden. Aufgrund der Vielzahl von Kreuzungen in Krefeld (ca. 240) wird die endgültige Fertigstellung der Umgestaltung noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Die unfallträchtige Kreuzung Preußenring/Nordwall und Westparkstraße (mehrere Tote-Winkel-Unfälle) wurde im Sommer 2009 einer Totalerneuerung unterzogen, wobei insbesondere die schwächeren Verkehrsteilnehmer, wie Radfahrer und Fußgänger sehr gut weggekommen sind. So wurden zum einen die Radwege im Kreuzungsbereich durch gesonderte Markierungen hervorgehoben und Fußgänger- sowie Radwegefurten an allen Fahrbahnrändern der Kreuzung abgesenkt. Menschen mit einer Sehbehinderung erhielten neben den akustischen Signalen an den Ampeln zusätzliche Unterstützung durch Noppenpflaster vor Fußgängerüberwegen.

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