Aktivitäten

Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Rad- und Fußverkehr

Großer Beliebtheit erfreut sich die 2003 bereits in dritter Auflage erschienene Leverkusener Fahrradkarte (genau genommen ein Fahrradstadtplan) mit detaillierten Angaben zum Leverkusener Radwegenetz sowie der angrenzenden Gemeinden. Die Radtourenkarte "Fahrradrouten zum Rheinpark" mit drei Rund-touren entlang der Leverkusener Flüsse lag im Jahr 2005 an allen städt. Informationsstellen und im Fahrradhandel kostenlos aus und hat so viele Besucher der Landesgartenschau auf das Fahrrad umsteigen lassen. Zum Thema Radverkehr in Fußgängerzonen wurde ein Malwettbewerb an Leverkusener Schulen gestartet der für mehr Rücksichtnahme werben soll. Das von einer Jury ausgewählte Bild appelliert nun an Fußgänger und Radfahrer gleichermaßen mehr Rücksicht aufeinander zu nehmen und steht am Beginn der Fußgängerzone im Ortsteil Lev.-Schlebusch. Besonders erfolgreich und innovativ ist der "Planwagen" in Leverkusen, in dem interessierte Bürger die geplanten Maßnahmen der Verkehrsplanung schon lange vor deren Umsetzung kennen lernen und eigene Anregungen und Ideen in den laufenden Planungsprozess mit einbringen können. Hierbei handelt es sich um einen ehemaligen Bauwagen, der als mobiles Bürgerbeteiligungsbüro vor Ort eingesetzt wird und die Schwellenangst der Anwohner bei Bürgerversammlungen stark reduziert.

 

Verkehrssicherheitsarbeit

Unter dem Stichwort Vorsorgemaßnahmen wird in Leverkusen bereits seit mehreren Jahren die Beseitigung von Unfallschwerpunkten als wichtiger Baustein des Handlungskonzeptes bearbeitet. Bei den regelmäßigen Unfallkommissionen werden zusammen mit der Polizei, dem ADFC-Leverkusen, der Straßenverkehrbehörde und den Straßenbaulastträgern, Lösungen für die einzelnen Unfallschwerpunkte gesucht. Die Anzahl der Unfallbrennpunkte ist erfreulicherweise in den letzten Jahren rückläufig.

Förderung des Fahrradtourismus

Leverkusen hat zusammen mit den Städten Duisburg, Düsseldorf, Köln und Bonn 1996 den "Erlebnisweg Rheinschiene" - ein städteübergreifendes Tourismuskonzept im Umweltverbund entwickelt um umgesetzt. Hier werden Radfahren und Naherholung, Naturerlebnis und Kultur der Rheinschiene miteinander verknüpft. In 2005 wurde die Städtevereinbarung um eine einheitliche Pflege und Wartung der Beschilderung ergänzt, an der sich auch die Stadt Leverkusen beteiligt. So ist sichergestellt, dass entlang der Route ein gleich bleibender Qualitätsanspruch gewährleistet ist. Vorbildfunktion der Kommune / kommunaler Repräsentanten Neben der Einführung von Dienstfahrrädern und der Absicht dem Pendlernetz.NRW beizutreten, ist hier die Initiative des Oberbürgermeister der Stadt Leverkusen, Herrn Küchler, zu nennen, der an der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" teilgenommen hat.

Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft

Leverkusen bringt sich aktiv in die Arbeitsgemeinschaft ein. Neben der Mitarbeit im Arbeitskreis Internet (Status als Administrator), werden seitens des Fahrradbeauftragten Fragen zu aktuellen Problemen im Radverkehr angestoßen. Kürzlich wurde in diesem Zusammenhang, dass Thema "Bevorrechtigung von Radfahrern an Fußgängerüberwegen" im Facharbeiterkreis debattiert und hierzu eine Umfrage gestartet. Die vorliegenden Ergebnisse sollen im Rahmen der nächsten Sitzung vorgestellt werden

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