Infrastruktur

Radverkehrsnetz

Leverkusen besitzt ein gut ausgebautes Radverkehrsnetz mit separaten, baulichen Radwegen an Hauptverkehrsstraßen. Häufig reicht die vorhandene Verkehrsfläche nicht aus, um Radwege zu bauen oder zu markieren. An diesen Stellen werden vermehrt Schutzstreifen angelegt, die eine gute Akzeptanz bei Radfahrern und Autofahrern besitzen.Wo die vorhandenen Geh- und Radwegbreiten es zulassen, werden Radwege als Beidrichtungsradwege beschildert (Beispiel Willy-Brandt-Ring in 2006). Da diese stark befahrene Straße nur wenige Querungsmöglichkeiten besitzt, konnte so die Verkehrsführung für den Radverkehr spürbar verbessert werden.

Wegweisung für den Rad- und den Fußverkehr

Bereits Ende der 80er Jahre ist für die Stadt Leverkusen ein Gesamtkonzept zur Fahrradwegweisung erarbeitet worden. Das Wegweisungsnetz ist routenorientiert und besteht aus acht Teilnetzen, die nacheinander umgesetzt werden sollen. Unterstütz wird dieses Netz durch das landesweite Radverkehrsnetz NRW mit zahlreichen weiteren Routen. Ziel ist, ein flächendeckendes Radverkehrsnetz aufzubauen, das auch dem Ortsunkundigen die fahrradfreundlichen Strecken aufzeigt. Ferner wurde im Rahmen der Landesgartenschau eine Fußgängerwegweisung erstellt, die von zentralen Orten die Besucher der Landesgartenschau zu den unterschiedlichen Eingängen lenkt und in Gegenrichtung zu den Parkierungsanlagen bzw. zum Bahnhof Lev-Mitte führt.

Radwanderwege/ Radwandernetz

Im Rahmen der Landesgartenschau 2005 wurde ein Radwandernetz entwickelt, das neben touristischen Inhalten auch eine Zubringerfunktion zum heutigen Neuland-Park besitzt. Die Routen führen entlang Leverkusener Flüsse (Rhein, Wupper und Dhünn) und weisen auf zahlreiche Ausflugsziele entlang der Routen hin.

Lichtsignalsteuerung für den Rad- und den Fußverkehr

Beispielhaft ist hier die Lichtsignalanlagensteuerung entlang des Willy-Brandt-Rings zu nennen. Durch entsprechende Induktionsschleifen wird der Radverkehr an den Einmündungen eine Bevorrechtigung geschaltet, die eine kontinuierliche Fahrt ohne Absteigen ermöglicht. Ferner besteht ein Programm zur behindertengerechten Ausstattung von Lichtsignalanlagen für Fußgänger. Eine entsprechende Prioritätenliste wurde mit dem Behindertenbeirat erarbeitet. Schwerpunkte sind Altenheime und Krankenhäuser in Leverkusen.

Straßenquerungen für mobilitätseingeschränkte Verkehrsteilnehmer

In Abstimmung mit dem Behindertenbeirat der Stadt Leverkusen wurde ein Konzept zur Absenkung von Bürgersteigen entwickelt. Im Bereich von Straßeneinmündungen bzw. Überquerungshilfen und Fußgängerüberwegen werden Bordsteine auf Fahrbahnniveau abgesenkt und mit einer Reihe Noppensteine zur Straße kenntlich gemacht. Reicht die Breite des Bürgersteiges nicht aus, oder liegt eine Asphaltbauweise vor, wird der Bordstein auf 1,5 cm abgesenkt, sodass noch eine Tastkante besteht. Diese Regelung findet bei allen Deckensanierungsmaßnahmen der letzten Jahre Anwendung.

Radwegweiser in Leverkusen

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