Fahrradförderung in der Stadt Soest

Planungsgeschichte und Zielvorstellungen

Anfang der 80er Jahre erarbeitete die Verwaltung einen Radwegeplan, den der Rat der Stadt Soest im April 1986 beschloss. Die Erarbeitung eines Verkehrsentwicklungsplanes (VEP) zu Beginn der 90er Jahre nahm die Ansätze des Radwegeplanes auf und führte sie weiter. Der Verkehrsentwicklungsplan hat eine stadt-, sozial- und umweltverträgliche Verkehrsplanung zum Ziel. Er setzt auf die Förderung des Umweltverbundes und benennt folgende Ziele für den Radverkehr: Aufbau eines umwegfreien, lückenlosen und durchlässigen Radverkehrsnetzes, das Ziele und Quellen des Radverkehrs verbindet, angenehme Wege abseits der Hauptverkehrsstrassen umfasst und dem Radverkehr Vorteile gegenüber dem Kfz-Verkehr einräumt. Schaffung ausreichender Fahrradabstellanlagen und die Erstellung einer Wegweisung für den Radverkehr waren und sind ergänzende Ziele.

Örtliche Handlungsschwerpunkte

Soest ist ringförmig um den kompakt bebauten historischen Stadtkern gewachsen. Dadurch betragen die Entfernungen von der Innenstadt zum Stadtrand nur wenige Kilometer. Etwa 80 Prozent der Soesterinnen und Soester wohnen im Stadtkern oder in einem Umkreis von maximal drei Kilometern, also in radfahrerfreundlicher Entfernung. Die ebene Topographie der Soester Börde begünstigt zudem die Nutzung des Fahrrades. Die Stadt nutzt diese Potentiale und hat daher vielfältige Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs durchgeführt.

Zurück zur Übersicht