Quantensprung für den Radverkehr

AGFS-KONGRESS 2016 diskutiert über Potenziale von  Radschnellwegen

25.2.2016 (Krefeld/Essen) Radschnellwege können den Quantensprung für den Radverkehr einleiten. So lautet das Fazit des diesjährigen AGFS-Kongress', der am 25. Februar 2016 im Congress Center Ost der MESSE ESSEN stattfand. Die Veranstalterin, die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V. (AGFS) zieht eine überaus positive Bilanz: fast 600 Teilnehmer verfolgten vier interessante Fachvorträge, eine spannende Podiumsdiskussion und ein leidenschaftliches Plädoyer des NRW-Verkehrsministers Michael Groschek für Radschnellwege.

 „Radschnellwege bieten das Potenzial für den nötigen Quantensprung im Radverkehr“, so Christine Fuchs, Vorstand der AGFS. Mit den technischen Entwicklungen im Bereich der E-Bikes und einem neuen Stellenwert des Fahrrads bei einem wachsenden Teil der Gesellschaft könne ein gut ausgebautes Radschnellwegenetz künftig das Rückgrat des Radverkehrs sein. Mögliche Nutzer seien sowohl Berufspendler,  als auch Freizeit- und Urlaubsradler aber auch für den Rad-Lastenverkehr böten Radschnellwege ganz neue Chancen.

Verkehrsminister Groschek betonte, dass NRW seine Vorreiterrolle in Sachen Radschnellwege weiter ausbauen will und dazu auch finanzielle Mittel bereitstellen wird. Im Mai 2016 soll eine Änderung des Straßen- und Wegegesetzes verabschiedet werden, wonach regionale Radschnellwege zu Landesradwegen werden. Diese neue Wegekategorie wird in der Baulast des Landes liegen. Nordrhein-Westfalen ist das erste Bundesland, mit einer faktischen Gleichstellung von Landesstraßen und regionalen Radschnellwegen. 

In der mit Politikern und Planern unterschiedlicher Couleur besetzten Podiumsdiskussion wurden Fragen diskutiert, die vor dem Kongress von den Besuchern eingereicht werden konnten.

Als langjähriger Kooperationspartner unterstützt die MESSE ESSEN GmbH den AGFS-Kongress.

Die AGFS steht seit 1993 für das Leitbild „Die Stadt als Lebens- und Bewegungsraum“. Die 76 Mitglieder des kommunalen Vereins verstehen sich als Vorreiter für eine gesunde und ökologisch sinnvolle Mobilität. Radschnellwege sind für sie eines der wichtigsten Themen der Zukunftsmobilität.

Weitere Informationen:

Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V.

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