Liebe braucht Abstand

Erstes Kampagnen-Jahr geht erfolgreich zu Ende

Mit dem Aktionstag am 30.11.2018 in Dülmen geht die Verkehrssicherheitskampagne „Liebe braucht Abstand“ in die Weihnachtspause. Sechs Sicherheitskonferenzen und vier Aktionstage haben in diesem Jahr in den Pilotstädten Dülmen, Brühl, Dortmund, Minden, Ahlen und Troisdorf erfolgreich stattgefunden. Zwei weitere Aktionstage folgen im Frühjahr 2019 in Troisdorf und Ahlen.

Positive Zwischenbilanz

Die Organisatoren blicken zufrieden auf das erste Jahr zurück. „Mit den Verkehrssicherheitskonferenzen sind wir in allen Pilotkommunen auf sehr gute Resonanz gestoßen. „Die Projektleiter vor Ort haben es geschafft, die richtigen Multiplikatoren an den Tisch zu holen, sodass wir sehr konstruktive und anregende Diskussionen führen konnten. Gerade der Claim „Liebe braucht Abstand“ ist bei allen Beteiligten sehr gut angekommen und hat sofort für Gesprächsstoff gesorgt“, berichtet Franz Linder, der die Konferenzen moderiert hat. An den Verkehrssicherheitskonferenzen haben Vertreter aus Politik, Bürgerschaft, Verbänden, dem Fußverkehr, der Polizei und dem ÖPNV teilgenommen. Brühl, Dortmund und Minden verfügen nun über eine lokalspezifische und vom Rat beschlossene Deklaration zur Verkehrssicherheit, die Schwerpunktthemen und Strategien für die zukünftige Verkehrssicherheitsarbeit enthalten. Für Ahlen, Troisdorf und Dülmen werden die Deklarationen derzeit erstellt. Außerdem brachten die Verkehrssicherheitskonferenzen wertvolle Aufschlüsse über Defizite in der Verkehrsinfrastruktur.

Großes Interesse an der Kampagne

Die Presse sowie Bürgerinnen und Bürger zeigten sich auch über die sechs Pilotstädte hinaus sehr interessiert an der Kampagne, was bestätigt: das Bedürfnis nach mehr Sicherheit und Rücksicht im Straßenverkehr ist aktueller denn je. In den sozialen Medien finden die „Liebe braucht Abstand“ und der dazugehörige Film starken Zuspruch und auch aus anderen Kommunen liegen bereits Anfragen für die Durchführung der Kampagne vor. Ob und wie die Aktion fortgesetzt wird, steht jedoch noch nicht fest. Die Initiatoren werden darüber zu Beginn des nächsten Jahres entscheiden.

Die Kampagne wird kooperativ von der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS), dem Zukunftsnetz Mobilität NRW und der Landesverkehrswacht NRW durchgeführt. Das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert und begleitet die Aktion. Weitere Informationen sowie den Film zur Kampagne finden Sie unter www.liebe-braucht-abstand.de.