Aus der AGFS

Stadt Langenfeld wird 88. AGFS-Mitglied

Minister Wüst überreichte gemeinsam mit AGFS-Vorstand Christine Fuchs die Urkunde

26.08.2019 Krefeld/Köln Die Stadt Langenfeld (Rheinland) wurde heute das 88. Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e. V. (AGFS NRW). NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und AGFS-Vorstand Christine Fuchs überreichten Bürgermeister Frank Schneider am Montag gemeinsam die Aufnahmeurkunde und bescheinigen der Stadt damit offiziell die Fußgänger- und Fahrradfreundlichkeit.

Intensives Programm für die nächsten Jahre

Auch in den nächsten Jahren stehen in Langenfeld zahlreiche Maßnahmen und Aktionen an. So werden in Richtung Hilden bestehende Radwege saniert, ertüchtigt, neu gebaut und asphaltiert. Mit der Stadt Monheim befindet sich ein städteübergreifendes Fahrradverleihsystem in der Planung. Gemeinsam mit dem Kreis Mettmann wird das Knotenpunktsystem geplant, um zukünftig im Alltag als auch aus touristischer Sicht eine verbesserte Wegweisung vorzuhalten. Und langfristig wird der Radschnellweg nach Düsseldorf und Neuss Pendlerinnen und Pendlern neue Möglichkeiten bieten.

Doch auch die Fußgängerinnen und Fußgänger rücken vermehrt in den Fokus der Planung: Im Rahmen des kommunalen Mobilitätskonzeptes wurden Eltern und Schülerinnen und Schüler befragt, um das Sicherheitsgefühl auf dem Schulweg zu analysieren. Auch der älteren Generation wird bei Stadtteilspaziergängen die Chance gegeben, Probleme bei der Barrierefreiheit oder sinnvolle Standorte für Sitzmöglichkeiten zu benennen. Aus Sicht der Stadt Langenfeld bietet die Förderung der Nahmobilität, also des Fuß- und Radverkehrs, die Chance, Verkehrsprobleme zu beheben und ermöglicht den Einwohnerinnen und Einwohnern eine selbstständige und gesunde Mobilität.

Langenfeld ist auf einem guten Weg

Für die Stadt Langenfeld ist die Auszeichnung eine Bestätigung für die bisher geleistete Arbeit, aber auch zugleich ein Ansporn, die Ansprüche der AGFS an eine Stadt der Zukunft zu erfüllen. Die Bereisungskommission hatte im Frühjahr auf verschiedene Aspekte hingewiesen, die noch Verbesserungspotential beinhalten.

Frank Schneider, Bürgermeister der Stadt Langenfeld: „Wir haben schon viel bewegt, und es gibt sicherlich noch viel zu tun. Dabei sind wir definitiv auf dem richtigen Weg und sehen diese Auszeichnung als große Motivation, Langenfeld neben den vielen Handlungsfeldern des Klimaschutzes auch auf diesem Sektor zu einem Vorbild in der Region zu machen.“

Hendrik Wüst, Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen: „Die Stadt Langenfeld bekommt mit der Überreichung der Urkunde das Qualitätssiegel ‚Fußgänger- und Fahrradfreundliche Stadt‘. Sie kann als neues, 88. AGFS Mitglied stolz sein auf ihr Engagement zur Förderung der Nahmobilität. Die Auszeichnung soll aber auch Ansporn sein, weiter an der Verbesserung der Fuß- und Radwegeinfrastruktur zu arbeiten. Radfahren ist längst auf der Top-Agenda der Verkehrspolitik angekommen. Radverkehr wird durch E-Bikes und Pedelecs immer mehr zum Pendlerverkehr. Das Land fördert die umweltfreundlichste, gesündeste und preiswerteste Art von Mobilität, auf allen Ebenen: mit dem Nahmobilitätsprogramm, mit unseren Radschnellwegprojekten, mit dem Bau von Radwegen an Landesstraßen, mit der Unterstützung von Bürgerradwegen, mit der Förderung in den Kommunen und mit dem Radroutenplaner. Nordrhein-Westfalen ist das fahrradfreundlichste Bundesland und will es auch bleiben.“

Christine Fuchs, Vorstand der AGFS NRW: „Die Stadt Langenfeld ist hochmotoviert und auf einem sehr guten Weg. Sie hat seit der Bereisung durch die Aufnahmekommission im Frühjahr bereits weitere, damals angemahnte Maßnahmen umgesetzt. Wir freuen uns auf das zukünftige Engagement von Langenfeld und auf den Erfahrungsaustausch mit den Kolleginnen und Kollegen.“