Aus der AGFS

AGFS-Vorstand Christine Fuchs begrüßt die Stadt Mönchengladbach als neues Mitglied

09.11.2020 (Krefeld/Köln) Die Stadt Mönchengladbach ist neues Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V. (AGFS NRW). AGFS-Vorstand Christine Fuchs übergab die Mitgliedsurkunde jetzt an Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Stadtdirektor Dr. Gregor Bonin. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst begrüßte die Stadt Mönchengladbach virtuell per Video-Grußwort als 92. Mitglied der AGFS. Eine Expertenkommission hatte im September bei einer Tour durch Mönchengladbach festgestellt, dass das Fahrrad in Mönchengladbach ein elementarer Bestandteil der Mobilitätsstrategie ist. „Die Voraussetzungen für eine weitere Förderung des Rad- und Fußverkehrs sind sehr gut. Wir unterstützen diese Entwicklung und freuen uns sehr, dass Mönchengladbach nun das 92. Mitglied ist“, so Fuchs bei der Übergabe.

Stadt ist bereits gut aufgestellt

Die Stadt zeigt Engagement für die Verkehrssicherheit von Fahrradfahrern und Fußgängern in einer regelmäßig tagenden Unfallkommission und realisiert Planungen für Radschnellwege und Radschnellverbindungen im Stadtgebiet und als Verbindungsstrecken in benachbarte Kommunen. Ein Vorzeigeprojekt ist die Blaue Route, eine ortsteilverbindende Fahrradstraße, die zugleich die Hochschule sowie die beiden Bahnhöfe anbindet.

In Mönchengladbach gibt es bereits heute eine ausgesprochen positive Fahrradkultur. Das zeigt sich in den vielen Events rund um die Nahmobilität, in den Kunstaktionen zum Rad- und Fußverkehr, und auch in der intensiven Kommunikation mit der Bürgerschaft, den Vereinen und Institutionen.

Handlungsbedarf

Auf dem weiteren Weg der fußgänger- und fahrradfreundlichen Stadt gibt es aber auch noch einiges zu tun. Ein wichtiger Baustein für die zukünftige verkehrliche Entwicklung ist die Förderung des Fußverkehrs. Häufig wird halb auf dem Gehweg geparkt und dadurch die für den Fußgänger verfügbare Breite eingeschränkt. Auch die Abstellanlagen an Grundschulen sind verbesserungswürdig. Ebenso wären Zielvorgaben für den Rad- und Fußverkehr hilfreich.

Als Teil der AGFS kann die Stadt Mönchengladbach künftig exklusive Mittel für die Förderung der Nahmobilität beantragen und profitiert von einem etablierten Netzwerk für den fachlichen Austausch sowie die gegenseitige Unterstützung bei Problemen und Planungsfragen. Darüber hinaus entwickelt die AGFS NRW regelmäßig Broschüren, Leitfäden und Kampagnen, die auf aktuelle Bedürfnisse ihrer Mitglieder abgestimmt sind. Sämtliche Materialien stehen den Mitgliedern kostenlos zur Verfügung.

Mehr zur Mobilität in Mönchengladbach gibt es bei der Stabsstelle Mobilität.