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Ergebnisbericht zur Studie "Mobilität in Deutschland (MiD) 2023" veröffentlicht
Schnieder: Neue Daten für eine bedarfsgerechte und attraktive Mobilität der Zukunft

Bundesminister für Verkehr Patrick Schnieder hat am 21. November 2025 in Berlin den Ergebnisbericht der Studie Mobilität in Deutschland 2023 (MiD) gemeinsam mit Studienautor Robert Follmer von infas vorgestellt. Die Ergebnisse bilden sowohl auf nationaler als auch auf regionaler Ebene eine zentrale Grundlage für die Verkehrsplanung vor Ort. Die Erhebung soll unter anderem Politik und Verwaltung bei verkehrspolitischen Entscheidungen unterstützen. Sie gibt Einblicke in die Alltagsmobilität unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen in der Stadt und auf dem Land.
Aus den zentralen Ergebnissen
Der MiD zeigt, dass der Fußverkehr deutlich an Bedeutung gewonnen hat. So ist der Anteil der Wege, die zu Fuß zurückgelegt werden, von 22 Prozent auf 26 Prozent angestiegen. Täglich werden 113 Millionen Personenkilometer zu Fuß zurückgelegt. Damit schließt der Fußverkehr zum Fahrrad auf. Mit dem Fahrrad werden elf Prozent der Wege und vier Prozent aller Kilometer zurückgelegt. Pro Tag werden 117 Millionen Kilometer geradelt, was einem leichten Anstieg im Vergleich zur MiD 2017 entspricht. Die gestiegene Fahrleistung ist vor allem auf die wachsende Flotte an E-Bikes zurückzuführen.
Hier geht es zum Ergebnisbericht der Studie MiD 2023.
Zur Studie und den Ergebnissen
Die Studie „Mobilität in Deutschland (MiD)“ basiert auf einer bundesweiten Befragung von Haushalten in mehr als 1.000 Städten und Gemeinden zu ihrem alltäglichen Verkehrsverhalten im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr (BMV). Zwischen Mai 2023 und Juni 2024 wurden dafür über 218.000 Haushalte und rund 421.000 Personen in ganz Deutschland zu ihrem Mobilitätsverhalten befragt.