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AGFS trifft #Staedtetag19

Christine Fuchs spricht auf der Hauptversammlung des Deutschen Städtetags

Am Mittwoch, den 5. Juni hat die Vorständin der AGFS NRW auf der Hauptversammlung des Deutschen Städtetages an einer Podiumsdiskussion teilgenommen und die Positionen des Fuß- und Radverkehrs vertreten. Im Forum „Mobilität in Stadt und Region –nachhaltig und gemeinsam“ stellte sich Christine Fuchs den Fragen von Moderatorin Judith Schulte-Loh rund um die Verkehrswende, nachhaltiger Mobilität und den dazugehörigen Herausforderungen.

„Wir müssen das große Ganze sehen, es geht hier nicht nur um die Einhaltung von Umweltgrenzwerten sondern auch um die Überlagerung von Mobilität, Gesundheit und Bewegung. Von über 300 Mrd. Euro Krankheitskosten pro Jahr in Deutschland stehen 60% mit Bewegungsmangel in Verbindung“, mahnte Fuchs, „Wir brauchen ein Bild von der Stadt mit der Fragestellung: Wie wollen wir leben? Es geht um die Frage nach Lebensqualität, nach gesunden Strukturen- um die gesunde Stadt“, führte sie weiter aus. „Das größte Potential liegt in der Nahmobilität. Hier gilt es, das Potential in den Städten auszuschöpfen. Das geht nur über Infrastruktur, über großzügig dimensionierte sichere einladende Infrastruktur für den Radverkehr, sprich Radschnellwege, Velorouten und Vorrangnetze in unseren Städten.“

Mit im Podium saßen Michael Ebling, Oberbürgermeister der Stadt Mainz und Mitglied im Präsidium des Deutschen Städtetages, Stefan Gerwens (Leiter des Ressorts Verkehr beim ADAC) Ingo Wortmann, Präsident des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen e.V. (VDV)

Die 40. ordentliche Hauptversammlung des Städte- und Gemeindebundes fand am 5. und 6. Juni in Dortmund statt. Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus ganz Deutschland kamen zusammen um unter dem Motto „Zusammenhalten in unseren Städten“ zu diskutieren. Zu den Hauptrednern gehörten Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sowie Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen.