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Strassen.NRW: Radverkehrsbeauftragte stellen sich vor

Der Landesbetrieb Straßenbau in NRW hat zu Beginn des Jahres acht Radverkehrsbeauftragte in den Regionalniederlassungen ernannt, um der immer größeren Bedetung des Fahrrads im Straßenbau gerecht zu werden. Diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Niederlassungen Ostwestfalen-Lippe, Sauerland-Hochstift, Südwestfalen, Münsterland, Ruhr, Niederrhein, Rhein-Berg und Ville-Eifel bündeln das vorhandene Know-how bei der Radwegeplanung und stehen als Hauptansprechpartner für planerische Fragen beim Thema Radwegebau zur Verfügung.

Carina Heimann, Planungsabteilung Regionalniederlassung Münsterland

Ich bin Ansprechpartnerin sowohl für Kolleginnen und Kollegen als auch für die Menschen in der Region zum Thema Radverkehr. Die Stärkung und Förderung des Radverkehrs wird immer wichtiger und rückt als umweltschonende Alternative zum Pkw immer mehr in den Vordergrund. Für mich ist Radfahren ein wichtiger Bestandteil meines mobilen Lebens: Radfahren ist sowohl ein Ausgleich zur Arbeit im Büro als auch ein sportlicher Anreiz. Im Fahrradtempo kann ich die Umgebung, die Natur, die verschiedenen Bodenverhältnisse, Steigungen, Geräusche und Gerüche ganz anders aufnehmen.

Martin Hartung-Färber, Planungsabteilung Regionalniederlassung Niederrhein

Mein Aufgabengebiet umfasst die Planung von Projekten im Bereich der Region Niederrhein, dazu zählen Neu- und Umplanungen von Bundes- und Landesstraßen. Zurzeit plane und betreue ich darüber hinaus die Radschnellverbindung Neuss, Düsseldorf und Langenfeld.

Maximilian Schmittem, Planungsabteilung Regionalniederlassung Ruhr

Als Planer befasse ich mich mit vielen Aspekten im Bereich Straßenbau, der Radverkehr ist nur eine Facette davon. Diese ist mir persönlich aber besonders wichtig, da das Rad auch in meinem Alltag eine große Rolle spielt.

Wulf von Katte, Planungsabteilung Regionalniederlassung Ville-Eifel

Seit meiner Grundschulzeit erledige ich meinen Alltagsverkehr fast ausschließlich mit dem Rad, sei es mit dem Liegerad, dem Lastenrad oder dem ganz normalen Treckingrad. Fahrräder sind für mich nicht nur vielseitiges und vor allem in der Stadt und ins nahe Umland schnelles Fortbewegungsmittel. Mein berufliches Lieblingsprojekt ist die Planung des Radschnellweges Euregio, RS4. Aber auch bei unseren „normalen“, straßenbegleitenden Radwegen haben wir in der Zukunft noch viel zu tun.

Regina Lenhardt, Planungsabteilung Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift

Ich bin Fachgebietsverantwortliche für Lärm und Schadstoffe und seit Dezember 2019 Radverkehrsbeauftragte, ein weiterer Baustein im Umwelt- und Menschenschutz, der mir am Herzen liegt. Die bewegte Topografie des Sauerlandes ist allerdings eine besondere Herausforderung für die Radfahrer, dafür lockt die reizvolle Landschaft.

Thomas Schablack, Abteilung Planung Außenstelle Hagen der Regionalniederlassung Südwestfalen

Seit September 2020 bin ich Radverkehrsbeauftragter und Ansprechpartner für die Umsetzung und Planung von Radwegeprojekten in der Region Südwestfalen. In einer Region mit bewegter Topografie eröffnen sich hier neue anspruchsvolle Herausforderungen und Möglichkeiten für eine sichere und zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur, die es unter Umständen erforderlich macht, bereits realisierte Projekte auch mal zu korrigieren.