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Fußverkehrs-Check 2019

Landesverkehrsminister Wüst zeichnet Kommunen aus / Ziel ist, die Situation vor Ort für Fußgänger zu verbessern

Gehen ist die ursprünglichste Form der Fortbewegung. Trotzdem hat die Stadt- und Verkehrsplanung Fußgänger in den letzten Jahrzehnten oft vernachlässigt. Zehn Kommunen in Nordrhein-Westfalen bekommen jetzt offizielle Unterstützung, um das zu ändern. In einem Wettbewerb des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ haben sie sich unter 25 kommunalen Bewerbern durchgesetzt und nun den Zuschlag für einen sogenannten Fußverkehrs-Check erhalten, um die umweltfreundlichste aller Fortbewegungsarten zu fördern. Mit einer Urkunde kürte Landesverkehrsminister Hendrik Wüst die ausgewählten Kommunen heute im Landesverkehrsministerium. Bestandteile der Checks sind etwa Stärken-Schwächen-Analysen sowie Maßnahmenpläne, die gemeinsam mit Bürgern und Experten erarbeitet werden.
„Mit Fußverkehrs-Checks können die Kommunen ihre Gehwege sicherer und attraktiver machen“, sagte Minister Hendrik Wüst bei der Urkundenverleihung. „Das erhöht die Aufenthalts- und Lebensqualität. Fußverkehr stärkt außerdem die Gesundheit und trägt zur Reduktion der lokalen Lärm-, CO2- und Schadstoffbelastung bei.“
Zehnfacher Einsatz für Fußgänger
Eine Fachjury hat zehn Städte und Gemeinden aus ganz NRW für die Fußverkehrs-Checks ausgewählt: Bad Driburg, Rahden, Bergkamen, Beckum, Bottrop, Herten, Duisburg, Olpe, Overath und Lindlar. Für die ausgewählten Städte und Gemeinden trägt das Land die Kosten für die Fußverkehrs-Checks. Der Wettbewerb wurde zum ersten Mal ausgelobt.

Foto: Verkehrsmininsterium NRW/M. Keppler