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AGFS begrüßt Rheinberg als 93. Mitglied

NRW-Verkehrsministerin Ina Brandes und AGFS-Vorstand Christine Fuchs überreichen Mitgliedsurkunde

(Krefeld, Rheinberg 8.11.2021) Sie ist gerade erst im Amt und schon im Einsatz für mehr Nahmobilität: Nordrhein-Westfalens neue Verkehrsministerin, Ina Brandes, reiste am Montag (8.11.2021) gemeinsam mit Christine Fuchs, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e. V. (AGFS NRW) nach Rheinberg am Niederrhein. Grund für den Besuch war die Aufnahme der Stadt in das kommunale Netzwerk, das sich für mehr Lebens- und Bewegungsqualität in NRWs Kommunen einsetzt. Vor Ort wurden sie von Bürgermeister Dietmar Heyde empfangen, der die Aufnahmeurkunde für die 93. Mitgliedskommune entgegennahm.

Ina Brandes, Ministerin für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen: „Herzlichen Glückwunsch an die Stadt Rheinberg! Die Auszeichnung der AGFS ist eine Anerkennung des tollen Engagements in Rheinberg für besseren Rad- und Fußverkehr. Zugleich ist das Qualitätssiegel ein Ansporn, weiterhin an innovativer und klimafreundlicher Mobilität zu arbeiten, die Fußgängern und Radfahrern zugutekommt. Die Landesregierung fördert den Ausbau der Nahmobilität in Kommunen Nordrhein-Westfalens mit Rekordsummen: 150 Millionen Euro seit 2017 für baureife Maßnahmen für besseren Rad- und Fußverkehr in Städten und Gemeinden. Gute Verkehrspolitik ist der beste Klimaschutz!“

Christine Fuchs, Vorstand der AGFS NRW: „Wir freuen uns sehr, dass Rheinberg nun Teil unseres Netzwerks ist. Unsere Mitglieder profitieren stark vom Austausch untereinander, den wir aktiv fördern und für den wir unterschiedliche Plattformen zur Verfügung stellen. Wir unterstützen dabei mit unserer Expertise und geben Impulse für eine nahmobilitätsfreundliche Entwicklung. Darüber hinaus haben unsere Mitglieder Zugriff auf exklusive Fördermittel für Öffentlichkeitsarbeit und Modal Split-Erhebungen.“ 

Eine Expertenkommission hatte im Juli 2020 nach einer Bereisung zu Fuß und mit dem Rad die Aufnahme der Stadt in die AGFS NRW für zunächst sieben Jahre befürwortet und weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Nahmobilität empfohlen. Einige dieser Maßnahmen hat die Stadt bereits umgesetzt. So wurden z.B. auf der Römerstraße und auf der Xantener Straße zwei Zebrastreifen eingerichtet. Erst vor kurzem wurde am Rheinberger Bahnhof eine Anlage mit Fahrradboxen installiert. Gerade eingetroffen sind vier neue E-Lastenräder für die Stadtverwaltung. Ein E-Lastenrad steht für Dienstfahrten der Verwaltung vom Stadthaus aus zur Verfügung. Auch wurde vor kurzem vom Rat der Stadt Rheinberg das Mobilitätskonzept mit dem Fokus auf Klimaverträglichkeit verabschiedet, das die zukünftige „Marschrichtung“ in diesem wichtigen Bereich vorgibt. Bürgermeister Dietmar Heyde betont die Wichtigkeit: „Mit dem Mobilitätskonzept ist eine weitere gute Grundlage geschaffen worden, das Thema Nahmobilität noch intensiver anzugehen.“

In sieben Jahren muss die Stadt Rheinberg erneut einen Antrag stellen, um die Mitgliedschaft in der AGFS zu verlängern. Bis dahin sollten Ergebnisse der Arbeit erkennbar sein, damit die Auszeichnung „fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt“ weiterhin bestehen bleiben kann.

Die AGFS ist eines der größten kommunalen Netzwerke und versteht sich als Vorreiter moderner Mobilitätsplanung. Aktuell arbeiten 93 Kommunen in NRW an den Zielen des Vereins.

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