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AGFS e.V. verlängert sieben Mitgliedschaften

Mitgliederversammlung tagt in Krefeld

(Krefeld, 28.11.2018) Die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V. (AGFS) hat am Mittwoch zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen. Vertreter der Mitgliedskommunen und -kreise sowie des Verkehrsministeriums NRW trafen sich in Krefeld, um Bilanz für 2018 zu ziehen und die Aktivitäten für das kommende Jahr zu planen.

86 Mitglieder im Jubiläumsjahr

2018 feierte das kommunale Netzwerk sein 25-jähriges Bestehen. Zum Ende des  Jubiläumsjahres sind 86 Kommunen und Kreise Mitglied des Vereins, der sich für bessere Bedingungen für die Nahmobilität einsetzt. Auf der Mitgliederversammlung wurden die Städte Paderborn, Lüdinghausen und Grevenbroich offiziell in das kommunale Netzwerk aufgenommen. Sieben Jahre lang haben Sie nun Zeit, die Bedingungen für die Nahmobilität weiter zu verbessern. Dann prüft die Auswahlkommission erneut. So wie in diesem Jahr in den Mitgliedskommunen Rommerskirchen, Schöppingen, Rietberg, Erkelenz und in den Kreisen Recklighausen, Düren und dem Rhein-Kreis Neuss. Sie erfüllten nach wie vor die Kriterien für das Siegel „fußgänger- und fahrradfreundlich“ und erhielten eine Verlängerungsurkunde für weitere sieben Jahre.

Höhepunkte: „Liebe braucht Abstand“ und mehr Fußverkehr

Im Jubiläumsjahr wurde die Verkehrssicherheitskampagne „Liebe braucht Abstand“ in sechs Pilotkommunen durchgeführt, um für mehr Miteinander im Straßenverkehr zu werben. Die Aktion stieß vor Ort und auch überregional auf sehr positive Resonanz. Eine Fortführung der Kampagne in weiteren Städten wird derzeit abgestimmt. Mit dem im Oktober veröffentlichten „Handlungsleitfaden zur Förderung des Fußverkehrs in den Kommunen“ und der Teilnahme am Fußverkehrskongress in Berlin setzte die AGFS außerdem das Zufußgehen verstärkt in den Fokus ihrer Arbeit. Das Thema soll auch im neuen Jahr weiter ausgebaut werden. 

Für mehr Lebens- und Bewegungsqualität

Die AGFS ist eines der größten kommunalen Netzwerke und versteht sich als Vorreiter moderner Mobilitätspolitik. 13 Kommunen gründeten 1993 die Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Radverkehrs. 2013 setzte der Verein zusätzlich das Themenfeld Fußverkehr  auf seine Agenda. Damit bedient er die gesamte Bandbreite der Nahmobilität – also einer nichtmotorisierten, individuellen Mobilität im räumlichen Nahbereich, vorzugsweise mit dem Fahrrad und zu Fuß. Inzwischen sind 86 Kommunen und Kreise in Nordrhein-Westfalen Mitglied des Vereins mit Sitz in Krefeld.