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Das Rad neu erfinden? Diskussion zum Ausbau der Radinfrastruktur in NRW

Organisator:
Friedrich-Ebert-Stiftung
Ort:
Online

Kaum klettern die Temperaturen auf frühlingshaftes Niveau, tummeln sich auf den Straßen, Radwegen und in den Parks in NRW wieder zahlreiche Radfahrer_innen. Und in der Corona-Pandemie ziehen viele Menschen das Fahrrad dem ÖPNV ohnehin vor, eigentlich ein guter Ausgangspunkt für die Mobilitätswende, für die das Fahrrad eine entscheidende Rolle spielt: es schont die Umwelt und das Klima, es ermöglicht sozial gerechte Mobilität, es entlastet die Städte und ist gut für die Gesundheit. Von diesen Aspekten profitieren alle Menschen, aktiv oder passiv.

Um den Trend hin zu den zwei Rädern und weg von den vier Rädern aber auch langfristig zu halten, muss vor allem eine geeignete Infrastruktur vorhanden sein. Hier ist das Radschnellwegenetz von zentraler Bedeutung. Doch der Ausbau lässt auf sich warten: so sind als Teil des Radschnellweges 1, der als Pilotprojekt die Städte Duisburg und Hamm verbinden soll, von den geplanten 270 Kilometern derzeit erst ca. 7 Kilometer verlegt. Das für Ende 2021 angekündigte sogenannte Fahrradgesetz in NRW will diesen Ausbau und weitere Projekte mehr fördern. Doch wie sieht es mit der Finanzierung aus? Die Corona-Pandemie wird zukünftig zu noch klammeren Kassen führen; kein gutes Omen für das Projekt "Fahrradland NRW".

Wie der Ausbau dennoch gelingen kann, wo es derzeit hakt und wie der aktuelle Stand zu bewerten ist, darüber sprechen Christine Fuchs, Vorstand der AGFS NRW, André Stinka MdL, Sprecher im Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz und Ulrich Syberg, Bundesvorsitzender des ADFC.
Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt Sie herzlich ein, mit den Referenten zu diskutieren und freut sich auf Ihre Teilnahme und Beiträge!

Zur Homepage des Veranstalters und zur Anmeldung.

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