Diskurs am Dienstag: Pedelecs und S-Pedelecs in der Radverkehrsplanung

Organisator: Mobilitätsforum Bund im Bundesamt für Logistik und Mobilität
Ort: Online

Da Pedelecs schwerer sind, schneller beschleunigen und in der Regel höhere Geschwindigkeiten erreichen als herkömmliche Fahrräder, ist die existierende Infrastruktur für diese oftmals nicht optimal ausgebaut. Laut Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) werden seit dem Jahr 2023 mehr Pedelecs als klassische Fahrräder verkauft. Die Zahl der Pedelecs hat sich seit 2013 versiebenfacht.

Das neue FGSV-Arbeitspapier gibt Hinweise, wie bei Planung, Ausbau und Instandsetzung von Radverkehrsanlagen die zusätzlichen Anforderungen mitgedacht werden können.

S-Pedelecs mit Geschwindigkeiten bis zu 45 km/h sind auf Radverkehrsanlagen nicht zugelassen und müssen die Infrastruktur für Kraftfahrzeuge nutzen. Deutschlandweit gibt es bisher nur wenige Ausnahmen. Auf der Radschnellverbindung Frankfurt-Darmstadt wurde nun in einem Verkehrsversuch getestet, ob die Freigabe für S-Pedelecs unter bestimmten Bedingungen funktionieren kann. Die Ergebnisse des Versuchs werden im Diskurs am Dienstag präsentiert.

Den Diskurs am Dienstag führt das Difu im Auftrag des Mobilitätsforum Bund im Bundesamt für Logistik und Mobilität durch.

Weitere Informationen unter Diskurs am Dienstag: Pedelecs und S-Pedelecs in der Radverkehrsplanung | Deutsches Institut für Urbanistik.