Monitor Fußverkehr 2024
Studie umfasst repräsentative Umfragen unter Erwachsenen und Kindern zur Situation des Fußverkehrs in Deutschland

Die Studie „Monitor Fußverkehr 2024“ liefert erstmalig eine gesicherte empirische Grundlage zum Stimmungsbild sowie Verhalten der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland hinsichtlich Mobilität zu Fuß. Die Untersuchung wurde vom SINUS-Institut durchgeführt und vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) im Rahmen der Förderinitiative Fußverkehr gefördert.
Schwerpunkte der Befragung sind unter anderem die Fußgängerfreundlichkeit des Wohnortes, das Sicherheitsempfinden, die Kombination mit anderen Verkehrsmitteln (Intermodalität) sowie die Schulwege. Das Projekt unterscheidet zwischen Erwachsenen (ab 14 Jahren) und Kindern (6 bis 13 Jahre).
Zentrale Ergebnisse (Erwachsene):
- Die Fortbewegung zu Fuß ist die am häufigsten genutzte Mobilitätsform: 83 % der Menschen gehen regelmäßig zu Fuß.
- 57 % der Befragten gehen mindestens mehrmals pro Woche ausschließlich zu Fuß. 58 % kombinieren die Fortbewegung zu Fuß mit anderen Verkehrsmitteln – insbesondere Jüngere und Menschen aus Großstädten.
- 55 % bewerten die Fußgängerinfrastruktur als (sehr) gut
Zentrale Ergebnisse (Kinder):
- Die am häufigsten genutzten Verkehrsmittel bzw. Fortbewegungsarten unter Kindern sind das Gehen zu Fuß (84% mind. mehrmals pro Woche) und das Mitfahren im PKW (80%). Das Fahrrad wird von jedem zweiten Kind regelmäßig genutzt.
- Zwei Drittel der Kinder gehen gerne oder sehr gerne zu Fuß.
- Das am häufigsten genutzte Verkehrsmittel zur Schule ist das Gehen zu Fuß (54%). Das sogenannte „Elterntaxi“ nutzen 38 % der Kinder. Öffentliche Verkehrsmittel werden von 40 % und das Fahrrad von 24 % genutzt.
- Hauptgründe für Unsicherheitsgefühle bei Zufußgehen sind: Dunkelheit, Autos und Straßenkreuzungen
Alle Ergebnisse der Kinderbefragung finden Sie hier. Die Ergebnisse der Erwachsenenbefragung finden Sie hier.
Weitere Informationen zur Studie und zum Fußverkehr in Deutschland finden Sie unter BMDV - Fußverkehr.