Von guten Beispielen lernen: Neuer Praxisimpuls zeigt Lösungen für lebenswerte Straßen, Wege und Plätze
Der neue AGFS-Praxisimpuls „Gute Beispiele für lebenswerte Straßen, Wege und Plätze“ ist erschienen

Wie lassen sich Straßen und Plätze so gestalten, dass Menschen sicher unterwegs sind und sich gerne dort aufhalten? Viele Kommunen haben dafür bereits gute Lösungen entwickelt und wertvolle Erfahrungen gesammelt. Der neue AGFS-Praxisimpuls „Gute Beispiele für lebenswerte Straßen, Wege und Plätze“ macht dieses Wissen sichtbar und für die kommunale Praxis nutzbar.
Rund 28 Beispiele aus AGFS-Mitgliedskommunen zeigen unterschiedliche Ansätze aus den Bereichen Fuß- und Radverkehr, Infrastruktur, Kommunikation und Service. Im Mittelpunkt stehen Projekte, die konkrete Anregungen für die eigene Arbeit geben können.
Dabei geht es ausdrücklich nicht um Blaupausen. Kommunale Ausgangslagen, Anforderungen und Rahmenbedingungen unterscheiden sich. Die Beispiele zeigen vielmehr, welche Lösungen andere Kommunen entwickelt haben, welche Ansätze sich in der Praxis bewährt haben und welche Erfahrungen sich auf eigene Projekte übertragen lassen.
Praxiswissen für Planung und Umsetzung
Der Praxisimpuls richtet sich insbesondere an Fachleute, die kommunale Projekte planen, begleiten und umsetzen – von der Mobilitäts-, Verkehrs-, Rad- und Fußverkehrsplanung über die Gestaltung des öffentlichen Raums bis hin zu Kommunikation und Service.
Die Sammlung bietet einen schnellen Einstieg in unterschiedliche Projekte und ermöglicht es, gezielt nach Ideen und Erfahrungen für die eigene Arbeit zu suchen. So wird vorhandenes Wissen aus den Kommunen auch für andere nutzbar.
Der Praxisimpuls ist zugleich ein Beitrag zum Wissenstransfer zwischen den Mitgliedskommunen der AGFS und ein im Aktionsplan zum Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz NRW (FaNaG) vorgesehenes Angebot.
Gedruckt, als PDF und für Mitglieder auf der interaktiven Karte
Zur Veröffentlichung am 17. September 2026 erhalten die Projektleitungen der AGFS-Mitgliedskommunen beim Facharbeitskreis in Kerpen die gedruckte Ausgabe des Praxisimpulses für ihre Loseblattsammlung. Projektleitungen, die nicht teilnehmen können, bekommen die Ausgabe anschließend per Post.
Gleichzeitig steht der Praxisimpuls öffentlich als PDF zur Verfügung. Damit können auch Fachleute außerhalb der AGFS-Mitgliedschaft auf die Beispiele zugreifen und sie für ihre Arbeit nutzen.
AGFS-Mitglieder können die Projekte zusätzlich über eine interaktive Karte im AGFS-Campus entdecken. Dort lassen sich die Beispiele räumlich erkunden und nach verschiedenen Kriterien filtern. So können passende Projekte gezielt gefunden und vertieft werden.
Für AGFS-Mitglieder: Projekte auf der interaktiven Karte im AGFS-Campus entdecken
Die Sammlung wächst weiter
Der Praxisimpuls ist als wachsendes Angebot angelegt. Weitere gute Beispiele aus den AGFS-Mitgliedskommunen sollen die Sammlung künftig ergänzen und zusätzliche Erfahrungen für andere Kommunen zugänglich machen.
Denn gute Lösungen gewinnen an Wert, wenn Wissen und Erfahrungen weitergegeben werden. Mitgliedskommunen, die ein geeignetes Projekt vorstellen möchten, können sich an die AGFS NRW wenden.
Sie haben ein gutes Beispiel aus Ihrer Kommune?
Hinweise und Projektvorschläge können an agentur(at)agfs-nrw(dot)de gesendet werden.
Von guten Beispielen lernen – Wissen teilen, Lösungen weitertragen.
Spielflächen finden sich in der Innenstadt. Foto: Stadt Brühl / A. Fuchs. Projekt: Stadt Brühl Bespielbare und besitzbare Stadt (Unter Infrastruktur 1.4)
Die Piktogrammkette an der B236, Foto: Landesbetrieb Straßen NRW. Projekt: Hochsauerlandkreis Piktogrammkette B 236 – Umsetzung durch Landesbetrieb Straßenbau NRW (unter Infrastruktur 1.17)
Fahrradstraße Plus Bismarckallee, Foto: Patrick Schulte, Stadt Münster. Projekt: Stadt Münster 1.2 Fahrradstraßen 2.0 – Qualitätsstandards für Fahrradstraßen (unter Infrastruktur 1.2)
Das Dialog-Display im Einsatz: in Rot „Bitte Abstand“, Foto: Kreis Höxter. Projekt: Kreis Höxter Dialog-Display zum Seitenabstand (Unter Kommunikation 2.4)