Kommunikationsmaßnahmen zur Verbesserung der Radverkehrssicherheit
Neuer BASt-Bericht untersucht Kommunikationsmaßnahmen

Die in den Gesetzen und Richtlinien festgelegten verkehrstechnischen und verkehrsrechtlichen Maßnahmen werden vor Ort teilweise unzureichend umgesetzt. Dies hat zur Folge, dass eine eindeutige und sichere Führung des Radverkehrs im Rahmen infrastruktureller Maßnahmenrealisierungen, durch welche es unter anderem zu Baustellen und Umleitungen kommt, nicht gewährleistet werden kann. An dieser Stelle setzt das vorliegende Forschungsprojekt der BASt an.
Eine Übersicht über bestehende Kommunikationsmaßnahmen, die auf lokaler Ebene im Rahmen von infrastrukturellen Maßnahmenrealisierungen zu einer Zunahme der Sicherheit des Radverkehrs führen können, existiert bislang noch nicht. Dies ist jedoch vor dem Hintergrund einer notwendigen Steigerung der Sicherheit und Akzeptanz des Radverkehrs sowie des Radverkehrsanteils von besonderer Bedeutung. Insbesondere Hinweise für die Entwicklung neuer Kommunikationsmaßnahmen sowie die Weiterführung oder Anpassung bestehender kommunikativer Maßnahmen anhand einer Einschätzung der Eignung durch Fachleute fehlen bisher. Im Fokus stehen daher Kommunikationsmaßnahmen, die im Gegensatz zu verkehrstechnischen und verkehrsrechtlichen Maßnahmen rechtlich nicht verankert sind. Dabei wird zum einen untersucht, welche Kommunikationsmaßnahmen bereits im Zuge infrastruktureller Maßnahmenrealisierungen eingesetzt werden und wie gut sich diese eignen, um die Sicherheit des Radverkehrs zu erhöhen. Zum anderen werden weitere kommunikative Maßnahmen aus angrenzenden Anwendungsfeldern identifiziert, deren Eignung für einen zukünftigen Einsatz im Rahmen infrastruktureller Maßnahmenrealisierungen überprüft wird.
Der Bericht steht kostenfrei im elektronischen BASt-Archiv ELBA zur Verfügung.