Stadt Solingen wird neues Mitglied der AGFS NRW
Engagiertes Team und klare Schritte für sichere Nahmobilität

Solingen / Krefeld (16.01.2026) Die Stadt Solingen ist als 119. Mitglied in die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e. V. (AGFS NRW) aufgenommen worden. Am 16. Januar 2026 überreichten Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, und Christine Fuchs, Vorstand der AGFS NRW, die Mitgliedsurkunde an Daniel Flemm, Oberbürgermeister der Stadt Solingen.
„Auch in Städten mit vielen Steigungen können Menschen sicher zu Fuß gehen und Rad fahren. Solingen zeigt, wie das klappt: mit klarer Strategie und konsequenter Umsetzung - für mehr Sicherheit, Barrierefreiheit und attraktiven Alternativen zum Auto. Das AGFS-Netzwerk stärkt diesen Weg durch Austausch und Erfahrung“, sagte Minister Oliver Krischer bei der Urkundenübergabe.
Systematisches Vorgehen und starke Zusammenarbeit überzeugen
Bei der Hauptbereisung am 26. September 2025 empfahl die Auswahlkommission unter Federführung des Landes NRW einstimmig die Aufnahme Solingens in die AGFS NRW. Ausschlaggebend waren insbesondere die strukturierte Zusammenarbeit innerhalb der Stadtverwaltung, das hohe Engagement des interdisziplinären Teams sowie gut nutzbare und sichere Angebote für den Fuß- und Radverkehr – auch unter anspruchsvollen topografischen Bedingungen. Attraktive Wegeverbindungen wie die Korkenziehertrasse, barrierearme Querungen und eine insgesamt verbesserte Verkehrssicherheit erleichtern den Alltag vieler Menschen.
Christine Fuchs, Vorstand der AGFS NRW, würdigte den eingeschlagenen Weg der Stadt: „Solingen zeigt, dass eine klare Haltung zur aktiven Mobilität, kombiniert mit fachlicher Kompetenz und Teamarbeit, auch in anspruchsvollem Gelände zu sichtbaren Verbesserungen führen kann. Die Stadt ist auf einem guten Weg – und das AGFS-Netzwerk bietet den passenden Rahmen, um diesen konsequent weiterzugehen.“
Zugleich sieht die Auswahlkommission weiteres Potenzial, insbesondere bei der Barrierefreiheit sowie bei einer klaren und durchgängigen Wegweisung für den Fuß- und Radverkehr. Die AGFS NRW unterstützt ihre Mitglieder, solche Themen gezielt weiterzuentwickeln.
„Die Aufnahme in die AGFS NRW ist für uns Anerkennung und Verpflichtung zugleich. Sie bestätigt unseren eingeschlagenen Weg und gibt uns Rückenwind, die identifizierten Handlungsfelder weiter entschlossen anzugehen – für mehr Sicherheit, Komfort und Lebensqualität in unserer Stadt“, erklärte der Oberbürgermeister Daniel Flemm.
Mitglieder profitieren von zahlreichen Angeboten
Mitglieder der AGFS NRW profitieren unter anderem von besonderen Fördermöglichkeiten des Landes, fachlicher Beratung, Informations- und Aktionsmaterialien sowie vom intensiven Austausch mit anderen engagierten Kommunen. Die Mitgliedschaft gilt zunächst für sieben Jahre; anschließend erfolgt eine erneute Bewertung.