Hochsauerlandkreis wird neues Mitglied der AGFS NRW
Starkes Miteinander und klare Impulse für sichere Mobilität im ländlichen Raum

Meschede / Krefeld (11.05.2026) Der Hochsauerlandkreis wurde als 122. Mitglied in die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e. V. (AGFS NRW) aufgenommen. Am 11. Mai 2026 überreichten Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, und Christine Fuchs, geschäftsführende Vorständin der AGFS NRW, die Mitgliedsurkunde in Meschede an Landrat Thomas Grosche.
Starkes Team als Motor der Entwicklung
Nach der Hauptbereisung am 2. Oktober 2025 empfahl die Auswahlkommission dem Ministerium einstimmig, den Kreis als fußgänger- und fahrradfreundlich auszuzeichnen, und schuf damit die Voraussetzung für dessen Aufnahme in die AGFS NRW. Ausschlaggebend war das engagierte Team im Bereich Mobilität, das die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Polizei, Tourismus und weiteren Partnern koordiniert und die Nahmobilität kreisweit voranbringt.
Lückenschluss im Radnetz verbessert Alltagsverbindungen
Ein sichtbares Zeichen setzte der Kreis mit der Schließung einer Lücke im Radnetz NRW: Auf einem Abschnitt der Bundesstraße 236 wurde außerhalb einer Ortsdurchfahrt eine sogenannte Piktogrammkette – regelmäßig aufgebrachte Fahrradsinnbilder auf der Fahrbahn – markiert. So wird der Radverkehr besser wahrgenommen und die Strecke sicherer nutzbar. Für viele Menschen bedeutet das eine verlässlichere Verbindung im Alltag.
Kampagne und Prävention für mehr Sicherheit
Auch die Kampagne „Abstand halten“, die sich direkt an Autofahrende richtet, sowie zahlreiche Präventionsangebote – etwa Pedelec-Trainings oder Schulaktionen – stärken die Verkehrssicherheit im gesamten Kreisgebiet.
Minister Oliver Krischer betonte bei der Urkundenübergabe: „Der Hochsauerlandkreis zeigt, wie sichere und attraktive Lösungen für den Fuß- und Radverkehr hier vor Ort möglich gemacht werden. Entscheidend für den Erfolg ist das starke Miteinander aller Beteiligten.“
Christine Fuchs, geschäftsführende Vorständin der AGFS NRW, ergänzte: „Der Kreis übernimmt Verantwortung für die Mobilität von morgen. Das engagierte Zusammenspiel aller Beteiligten schafft eine tragfähige Grundlage, um die begonnenen Entwicklungen weiter voranzubringen.“
Landrat Thomas Grosche erklärte: „Die Aufnahme in die AGFS NRW ist ein gemeinsamer Erfolg. Wir wollen die begonnenen Maßnahmen weiterführen und Mobilität für die Menschen im Hochsauerlandkreis noch sicherer und alltagstauglicher machen.“
Mitglieder profitieren von zahlreichen Angeboten
Mitglieder der AGFS NRW profitieren unter anderem von besonderen Fördermöglichkeiten des Landes, fachlicher Beratung, Informations- und Aktionsmaterialien sowie vom Erfahrungsaustausch mit anderen Kommunen. Die Mitgliedschaft gilt zunächst für sieben Jahre; anschließend erfolgt eine erneute Bewertung.