Stadt Warendorf wird neues Mitglied der AGFS NRW

Engagiertes Team und sichere Alltagsmobilität überzeugen Jury

Warendorf, Krefeld, 21.08.2026 Die Stadt Warendorf ist ab sofort Teil der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e. V. (AGFS NRW). Als 123. Mitglied erhielt Warendorf am 21. August 2026 die offizielle Urkunde – überreicht von Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, und Karola Voß, Mitglied des AGFS-Präsidiums und Bürgermeisterin der Stadt Ahaus, sowie Christine Fuchs, geschäftsführende Vorständin der AGFS NRW. Bürgermeister Peter Horstmann nahm die Auszeichnung im Namen der Stadt entgegen.

„Warendorf stärkt den Rad- und Fußverkehr im Alltag. Sichere und attraktive Wege beleben die Straßen und Plätze in der Stadt und motivieren die Menschen, aufs Rad zu steigen oder zu Fuß zu gehen", betont Minister Oliver Krischer bei der Überreichung der Urkunde.

Starkes Teamwork, Mut zum Ausprobieren und sichtbare Maßnahmen

Bei der Hauptbereisung am 23. April 2026 überzeugte die Stadt Warendorf die Auswahlkommission mit einem engagierten Verwaltungsteam, das eng mit verschiedenen Akteur:innen zusammenarbeitet. Besonders positiv bewertet wurde das gesamtstädtische Mobilitätskonzept, das den Fahrplan zur Stärkung des Fuß- und Radverkehr sichert. Mit dem Verkehrsversuch auf dem Stiftsmarkt zeigt die Kommune, dass sie auch neue Wege geht, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und die Mobilitätswende voranzutreiben.

Die geplante intelligente Ampelsteuerung für Radfahrende sowie die Anpassung von Fußgängerampeln unterstreichen, wie Warendorf die Alltagsmobilität gezielt fördert und insbesondere Kindern und Jugendlichen sichere und komfortable Wege ermöglicht. Um die Nahmobilität weiter auszubauen, empfiehlt die Jury, sicherheitsgefährdende Hindernisse wie Poller vermehrt zu entfernen und zusätzliche Fahrradabstellmöglichkeiten bereitzustellen.

„Warendorf verankert Nahmobilität durch bürgernahe Öffentlichkeitsarbeit positiv im Alltag der Menschen. Mitmachaktionen wie „Stadtradeln“ machen sie erlebbar, und durch vielfältige Beteiligungsangebote werden die Bürger:innen frühzeitig eingebunden. Die Stadt setzt damit wichtige Impulse für eine gelungene Kommunikation“, erläuterte Christine Fuchs, geschäftsführende Vorständin der AGFS NRW.

Bürgermeister Peter Horstmann nimmt die Auszeichnung als Ansporn, den Fuß- und Radverkehr weiter zu stärken. „Die Mitgliedschaft in der AGFS NRW sehen wir als Anerkennung unseres Engagements für die Nahmobilität. Sie bestätigt uns in unserem Weg zu einer Stadt mit kurzen Wegen, sicherer Mobilität und hoher Lebensqualität. Wir freuen uns auf den Austausch mit den anderen Mitgliedern, um dieses Ziel gemeinsam weiterzuentwickeln.“

Mitglieder profitieren von zahlreichen Angeboten

Mitglieder der AGFS NRW profitieren unter anderem von besonderen Fördermitteln des Landes, Fachinformationen, Kampagnen und dem intensiven Austausch mit anderen Kommunen. Die Mitgliedschaft gilt zunächst für sieben Jahre, danach erfolgt eine Neubewertung.