Stadt Greven wird neues Mitglied der AGFS NRW
Starkes Team und vorbildliche Radinfrastruktur überzeugen Jury

Greven, Krefeld, 21.09.2026 Die Stadt Greven ist ab sofort Teil der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e. V. (AGFS NRW). Die offizielle Urkunde wurde am 21. September 2026 von Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, Dr. Christian Schulze Pellengahr, Mitglied des AGFS-Präsidiums und Landrat im Kreis Coesfeld, sowie Arne Blase, Bereichskoordinator für Fachplanung und Mitglieder bei der AGFS NRW, an Grevens Bürgermeister Dietrich Aden überreicht.
„Greven zeigt, was möglich ist, wenn eine Stadt Fuß- und Radverkehr gemeinsam und mit Überzeugung voranbringt. Eine gute Infrastruktur, sichere Wege und attraktive öffentliche Räume schaffen die Voraussetzungen dafür, dass die Menschen im Alltag gerne zu Fuß gehen und das Fahrrad nutzen. Greven setzt viele gute und sichtbare Akzente“, sagte Oliver Krischer bei der Überreichung der Urkunde.
Gemeinsam für eine bessere Alltagsmobilität
Bei der Hauptbereisung am 2. Juli 2026 überzeugte Greven die Auswahlkommission insbesondere durch das engagierte Zusammenspiel der unterschiedlichen Akteur:innen. Bürgermeister, Mobilitätsmanagement und verschiedene Bereiche der Stadtverwaltung arbeiten eng mit den Technischen Betrieben Greven, dem Stadtmarketing, der Kreispolizeibehörde, dem ADFC und dem Seniorenbeirat zusammen.
Auch die Radinfrastruktur wurde positiv bewertet. Fahrradstraßen, für den Radverkehr geöffnete Einbahnstraßen und die adaptive Beleuchtung von Wegen gehören ebenso dazu wie der Rückbau von bereits 150 Pollern, die gefährliche Hindernisse für den Radverkehr darstellen können. Beim geplanten Umbau der Rathausstraße sollen Radfahrstreifen und mehrere Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) die Bedingungen für die Nahmobilität weiter verbessern.
Mit Aktionen wie „Geisterradler“, „Rücksicht macht Wege breit“ und „Greven sieht gelb“ setzt die Stadt zudem auf mehr Verkehrssicherheit und gegenseitige Rücksichtnahme. Ein weiterer Baustein ist das geplante Fahrradparkhaus am Bahnhof mit mehr als 400 Stellplätzen – auch für Lastenräder, Fahrradanhänger und Spezialräder.
„Greven zeigt, wie gute Nahmobilität entsteht, wenn engagierte Akteur:innen gemeinsam an einem Ziel arbeiten und dieses Engagement in konkrete Maßnahmen übersetzen. Die Stadt hat bereits viel erreicht und zugleich klare Vorstellungen davon, wie sie den Fuß- und Radverkehr weiter stärken will. Wir freuen uns sehr, Greven in der AGFS NRW willkommen zu heißen“, sagte Arne Blase, Bereichskoordinator für Fachplanung und Mitglieder bei der AGFS NRW.
„Die Aufnahme in die AGFS NRW ist für uns Auszeichnung und Ansporn zugleich. Sie zeigt, dass wir mit unserem Engagement für den Fuß- und Radverkehr auf dem richtigen Weg sind. Diesen wollen wir konsequent weitergehen und Greven Schritt für Schritt noch sicherer und attraktiver für die aktive Mobilität machen“, sagte Bürgermeister Dietrich Aden.
Mitglieder profitieren von zahlreichen Angeboten
Mitglieder der AGFS NRW profitieren unter anderem von besonderen Fördermitteln des Landes, Fachinformationen, Kampagnen und dem intensiven Austausch mit anderen Kommunen. Die Mitgliedschaft gilt zunächst für sieben Jahre, danach erfolgt eine Neubewertung.