Mitglied des Präsidiums: Karola Maria Voß, Bürgermeisterin der Stadt Ahaus

Frau Bürgermeisterin Voß, was hat Sie persönlich motiviert, Verantwortung im Präsidium der AGFS NRW zu übernehmen – und worauf freuen Sie sich dabei am meisten?
Ich arbeite gerne mit, um Dinge zu verbessern und nach vorne zu bringen – insbesondere an der Weiterentwicklung nachhaltiger und lebenswerter Städte. Besonders freue ich mich auf die Kontakte zu den anderen Präsidiumsmitgliedern und die Möglichkeit, von ihren Erfahrungen und dem Wissensschatz der AGFS NRW zu lernen und dies für Ahaus und für andere Städte einzusetzen.
Welche Erfahrungen aus Ihrem beruflichen oder kommunalen Alltag möchten Sie besonders in die Arbeit der AGFS NRW einbringen?
Aus meiner Arbeit als Bürgermeisterin bringe ich vielfältige Erfahrungen aus dem kommunalen Alltag sowie ein gewachsenes Netzwerk mit. Dabei vertrete ich den festen Standpunkt, dass Radfahren ein zentraler Baustein für die Attraktivität und Lebensqualität einer Kommune ist.
Ahaus gilt seit vielen Jahren als Vorreiter für innovative, bewegungsfreundliche Mobilität. Welche Projekte oder Maßnahmen haben aus Ihrer Sicht besonders gut funktioniert – und wie können andere Kommunen von diesen Erfahrungen profitieren?
Das Wichtigste, ich habe jemanden im Verwaltungsvorstand, der für das Thema Radverkehr „brennt“! Wir investieren in gut ausgebaute und sichere Radwege, die wichtige Punkte in unserer Stadt verbinden. Die Menschen nutzen diese Angebote gern. Es gibt ein Bike-sharing Angebot, das gerade von Gästen in der Stadt angenommen wird. In Ahaus hat fast jeder ein Rad. Ahaus liegt direkt an der niederländischen Grenze. Von dort haben wir beispielsweise die Radknotenpunkte - markierte Punkte in der Radverkehrswegweisung - übernommen. Solche Erfahrungen geben wir gerne weiter!