Vierte Hauptverwaltungsbeamtenkonferenz

Kommunale Mobilitätswende gemeinsam gestalten

Köln/Krefeld/Düsseldorf (29.06.2026) Die kommunale Mobilitätswende ist eine zentrale Zukunftsaufgabe – und sie braucht starke Allianzen. Vor diesem Hintergrund findet in diesem Jahr die vierte Hauptverwaltungsbeamtenkonferenz (HVBK) des Zukunftsnetz Mobilität NRW statt. Erstmals wird die Veranstaltung gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e. V. (AGFS NRW) ausgerichtet. Rund 180 Spitzenpersonale aus Politik und Verwaltung werden in den Design Offices in Düsseldorf erwartet.

Seit der ersten Konferenz im Jahr 2015 hat sich die HVBK als wichtiger Treffpunkt für Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger etabliert. Ziel ist es, den Austausch der Verwaltungsspitzen zu fördern und Impulse für die Umsetzung einer zukunftsfähigen Mobilität in Städten, Gemeinden und Kreisen zu setzen. Auch in diesem Jahr steht die Frage im Mittelpunkt, wie die Mobilitätswende auf kommunaler Ebene erfolgreich gestaltet werden kann – und wie Land und Netzwerke die Kommunen dabei konkret unterstützen.

Zwei starke Partner
„Die Mobilitätswende gelingt nur gemeinsam. Mit dem Zukunftsnetz Mobilität NRW und der AGFS NRW stehen den Kommunen zwei starke Partner zur Seite, die sie praxisnah begleiten – von der strategischen Ausrichtung bis zur Umsetzung vor Ort“, sagt Christoph Overs, Leiter des Zukunftsnetz Mobilität NRW. Bereits seit 2015 unterstützt das Netzwerk seine Mitglieder dabei, nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln und umzusetzen.

„Der Austausch über erfolgreiche Strategien und konkrete Erfahrungen ist ein wichtiger Schlüssel für die Mobilitätswende in den Kommunen. Mit der Hauptverwaltungsbeamtenkonferenz schaffen unsere Netzwerke dafür den passenden Rahmen und bringen die relevanten Akteurinnen und Akteure zusammen“, sagt Christine Fuchs, geschäftsführende Vorständin der AGFS NRW.

Impulse aus Praxis und Politik
Ein besonderer Höhepunkt der diesjährigen Konferenz ist die Keynote von Antje von Dewitz, Geschäftsführerin des Outdoor-Unternehmens „VAUDE“. Unter dem Titel „Transformation gestalten“ gibt sie Einblicke in die Erfahrungen eines erfolgreichen nachhaltigen Unternehmens und zeigt auf, wie Veränderungsprozesse konkret gelingen können. Eröffnet wird die Konferenz von Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, der sich auch an der Podiumsdiskussion beteiligen wird. Das Land NRW unterstützt die Arbeit der beiden Netzwerke AGFS NRW und Zukunftsnetz Mobilität NRW in ihrer kommunalen Beratungsarbeit.

Breites Bündnis für die Mobilität von morgen
Zahlreiche zentrale Akteurinnen und Akteure ergänzen das Programm mit ihrer Expertise: Frank Meyer (Oberbürgermeister der Stadt Krefeld und Vorsitzender des Präsidiums der AGFS NRW), wird die Teilnehmenden gemeinsam mit Oliver Wittke (Vorstandssprecher des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr) begrüßen. Dr. Norbert Reinkober (Geschäftsführer go.Rheinland GmbH), Karola Maria Voß (Bürgermeisterin der Stadt Ahaus und Präsidiumsmitglied der AGFS NRW) sowie Felix Heinrichs (Oberbürgermeister von Mönchengladbach) wirken an der Podiumsdiskussion mit. Christine Fuchs, geschäftsführende Vorständin der AGFS NRW, bringt ihre Erfahrung und relevante Perspektiven ein. Frauke Burgdorff, Stadtbaurätin der Stadt Aachen, zeigt konkrete Beispiele aus der Praxis und wie die Mobilitätswende lokal umgesetzt werden kann. Dr. Christian Schulze Pellengahr (Landrat des Kreises Coesfeld und ebenfalls Präsidiumsmitglied der AGFS NRW) hält mit Christiane Auffermann (Geschäftsführerin des Nahverkehr Westfalen-Lippe) ein Schlusswort.

Mobilität als Führungsaufgabe
Die Konferenz knüpft inhaltlich an die bisherigen Veranstaltungen an, in denen deutlich wurde: Eine erfolgreiche Mobilitätswende ist Chefsache. Sie erfordert klare politische Zielsetzungen, eine handlungsfähige Verwaltung und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten. Mit der vierten HVBK wird diese Botschaft weitergetragen – nun erstmals gebündelt durch die Kooperation zweier landesweiter Netzwerke. Gemeinsam setzen das Zukunftsnetz Mobilität NRW und die AGFS NRW ein starkes Signal: Die Mobilitätswende ist eine gemeinsame Aufgabe – und sie wird vor Ort entschieden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Zukunftsnetz Mobilität NRW unter www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de und bei der AGFS NRW unter www.agfs-nrw.de.

Die AGFS NRW
Die AGFS NRW ist das kommunale Netzwerk für aktive Mobilität in Nordrhein-Westfalen. Seit 1993 unterstützt sie Städte, Gemeinden und Kreise dabei, sichere und attraktive Räume für den Fuß- und Radverkehr zu schaffen. Mit Beratungsangeboten, Fachinformationen, Kampagnen und starken Austauschformaten unterstützt die AGFS NRW ihre Mitglieder dabei, zukunftsfähige und lebenswerte Mobilitätsräume zu gestalten. Als zentrale Stimme der Kommunen bringt sie ihre Expertise auf verschiedenen Ebenen ein.

Hintergrund Zukunftsnetz Mobilität NRW
Das Zukunftsnetz Mobilität NRW ist ein Unterstützungsnetzwerk für Kreise, Städte und Gemeinden. Es betreut und berät seine Mitglieder rund um die nachhaltige Mobilitätsentwicklung, vom Change-Management in der Verwaltung bis zur Förderung von konkreten Konzepten. Das Ziel: attraktive Mobilitätsangebote für lebendige, sichere und gesunde Kommunen und eine verlässliche Anbindung der ländlichen Räume an die Städte zu schaffen. Um den Netzwerkgedanken optimal nutzen zu können, sind die Koordinierungsstellen bei den Verkehrsverbünden und Zweckverbänden des Landes wie folgt angesiedelt:

  • Koordinierungsstelle Westfalen-Lippe: Nahverkehr Westfalen-Lippe
  • Koordinierungsstelle Rhein-Ruhr: Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
  • Koordinierungsstelle Rheinland: go.Rheinland

Die Geschäftsstelle für übergeordnete Aufgaben ist ebenfalls angesiedelt bei go.Rheinland in Köln. Das Netzwerk wird gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und die Unfallkasse NRW.