Liebe braucht Abstand

Liebe braucht Abstand

Die Verkehrssicherheitskampagne „Liebe braucht Abstand“ thematisiert das häufig problematische Abstandsverhalten zwischen Verkehrsmitteln – speziell zwischen Autos (Drängeln), Autos/ÖPNV und Radverkehr sowie auch zwischen Rad- und Fußverkehr. Unzureichender Abstand zwischen den Verkehrsmitteln ist nicht nur eine viel zitierte Aggressionsquelle, sondern auch relevant im Unfallgeschehen. Eine Verkehrsuntersuchung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zeigt, dass in den Vorjahren bei allen Innerortsunfällen mangelnder Abstand die Unfallursache Nummer zwei war. Insofern ist unzureichendes Abstandsverhalten nicht nur potenziell gefährdend, sondern auch in hohem Maße eine konkrete Ursache vieler Unfälle. Betroffen sind Autofahrer/-innen, Radfahrer/-innen und Fußgänger/-innen gleichermaßen.

Dabei könnte alles so einfach sein: Kleine Aktionen und Gesten machen nicht nur den Verkehr sicherer sondern auch und selbst besser.

Weitere Informationen zu "Liebe braucht Abstand" finden Sie unter www.liebe-braucht-abstand.de und in der Nahmobil, Ausgabe November 2018, ­die auch in der Mediathek zur Verfügung steht.

Fortsetzung folgt!

Nach dem erfolgreichen Start von „Liebe braucht Abstand“ wird die Verkehrssicherheitskampagne 2019 und 2020 fortgesetzt. Das Land NRW stellt die finanziellen Mittel für die Umsetzung in maximal 12 weiteren Kommunen in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. Die Auswahl der Städte und Gemeinden soll über einen Teilnahmewettbewerb erfolgen, der im ersten Quartal 2019 ausgelobt wird. Alle Kommunen, die sowohl Mitglied bei der AGFS NRW wie auch beim Zukunftsnetz Mobilität NRW sind, erhalten zeitnah den Bewerbungsaufruf mit allen weiteren Informationen.

Zum Auftakt wurde „Liebe braucht Abstand“ bereits in Dülmen, Brühl, Dortmund, Minden, Ahlen und Troisdorf erfolgreich durchgeführt. Presse sowie Bürgerinnen und Bürger zeigten sich auch über die Pilotstädte hinaus sehr interessiert an der Kampagne, die kooperativ von der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V., dem Zukunftsnetz Mobilität NRW und der Landesverkehrswacht NRW durchgeführt wird.