Nahmobilität

Zukunft der Mobilität

In den öffentlich laufenden Debatten über die Mobilität der Zukunft geht es fast immer um autonomes Fahren, alternative Antriebsformen oder die Digitalisierung und Vernetzung des Verkehrssektors. Doch vielerorts sind bereits seit langem die Kapazitätsgrenzen überschritten und auch innovative Technologien können die Probleme nicht lösen. Die AGFS NRW und der StGB NRW spannen einen deutlich weiteren Bogen. Sie greifen die wichtige Frage auf, wie eine Verkehrsinfrastruktur gestaltet sein muss, um den zukünftigen Ansprüchen von Stadt und Mobilität gerecht zu werden. Mit der gemeinsamen Veröffentlichung zeichnen die Herausgeber die Vision einer Infrastruktur, welche die Grundansprüche der Menschen an Wohnverträglichkeit, Aufenthaltsqualität, Klimawandel sowie zunehmend Gesundheit und Ökologie erfüllt und neue Mobilitätsformen ermöglicht. weiter

Städte in Bewegung

Um die Zukunftsfähigkeit der Städte und Gemeinden zu erhalten und sie fit zu machen im sich verschärfenden Standortwettbewerb, ist ein Umdenken nötig. Wie schaffen wir zum Beispiel die Grundbedingungen für eine in Zukunft bezahlbare Mobilität, die auch den schwächsten Mitgliedern der Gesellschaft eine autonome Teilhabe ermöglicht? Mit dem Konzept der „Nahmobilität“ – als Oberbegriff für körperlich aktive, individuelle Mobilität – haben wir uns der Fragestellung angenähert. „Nahmobilität 2.0“ konkretisiert erste Antworten mit dem erklärten Ziel, die primär auf die Belange des Kfz-Verkehrs ausgerichtete Verkehrsinfrastruktur unserer Städte und Gemeinden in eine am „Maßstab Mensch“ orientierte Gestaltung zu überführen. weiter

Nahmobilität 2.0

Der Übergang in ein neues Mobilitätszeitalter mit einer multimodalen und klimafreundlichen Mobilitätskultur ist bereits eingeleitet. In Zukunft werden sich Mobilitätsformen auch daran messen lassen müssen, wie gesund und effizient sie die knappen Ressourcen Energie, Raum und Zeit nutzen. Insofern kann Nahmobilität eine elementare, sogar eine tragende Rolle spielen - wenn die Voraussetzungen stimmen. weiter

Nahmobilität im Lebensraum Stadt

Die Stadt als Lebensraum, als Wirtschaftsstandort und als Kulturform ist ohne Mobilität nicht denkbar. Mobilität ist heute unverzichtbarer Bestandteil menschlichen Lebens und entscheidet über unsere Lebensqualität. Mehr noch: Mobilität ist Lebensqualität. Die Sicherung von Mobilität und die Wahrung der Mobilitätschancen aller sind daher die Eckpunkte jeglicher Verkehrspolitik. Gute infrastrukturelle Bedingungen für Nahmobilität zu schaffen, kommt aktuellen Umfragen zufolge den Bedürfnissen der Menschen entgegen. weiter

Aktionsplan der Landesregierung zur Förderung der Nahmobilität

Im Land Nordrhein-Westfalen hat das Radfahren Tradition und der Radverkehr genießt seit den 1970er-Jahren eine kontinuierliche Förderung. Zentrale Partnerin des Landes in allen Fragen der Nahmobilität ist seit mehr als 15 Jahren die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS), die auch bei dem im Jahre 1999 aufgelegten "Aktionsplan zur Förderung des Radverkehrs in NRW" entscheidend mitwirkte. Dessen formulierte Ziele und Programme konnten - mit wenigen Einschränkungen - bis heute erreicht und umgesetzt werden. Eine Tatsache, die wesentlich dazu beigetragen hat, dass NRW heute als "fahrradfreundlichstes Bundesland" in der Republik gilt. weiter

Modal Split-Erhebung in NRW

AGFS-Mitgliedskommunen können zur Durchführung von Haushaltsbefragungen zur Modal-Split-Ermittlung einen Zuschuss von i.d.R. 70% beim Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen beantragen.

Voraussetzung zur Förderung ist die Einhaltung von Landesstandards zur Erhebung des Modal Splits. weiter

Kinder bewegen

Wir lieben unsere Kinder. Deshalb wollen wir sie vor allen Gefahren behüten. Aber wir halten sie so fest, dass sie sich kaum mehr bewegen. So sehr dieser Schutzgedanke verständlich ist, so deutlich sind jedoch die negativen Folgen. mehr