Planungsleitfaden Radschnellverbindungen

Radfahren entlastet Straßen und Umwelt, kostet wenig, fördert die Gesundheit und macht auch noch Spaß. Als Pedelec ist das Fahrrad auch auf längeren Strecken für viele Menschen eine echte Alternative zum Auto. Darum wird mit Nachdruck an dem Ziel gearbeitet, in Nordrhein-Westfalen ein gut ausgebautes und sicheres Radverkehrsnetz im besten Standard zu bauen.

Die höchste Kategorie von Radverkehrsanlagen sind Radschnellverbindungen. Sie bestehen aus besonders breiten und komfortabel zu befahrenden Radwegen, Radfahrstreifen oder Fahrradstraßen. Auf ihnen soll der regionale und städtische Radverkehr geführt, gebündelt und beschleunigt werden. Radfahrende gelangen möglichst ohne Umwege, Kurven oder größere Unterbrechungen durch Kreuzungen und Einmündungen schnell, bequem und sicher an ihr Ziel.

Planungsleitfaden Radschnellwege

Der „Leitfaden für Planung, Bau und Betrieb von Radschnellverbindungen in Nordrhein-Westfalen" regelt alle notwendigen Details, um einen hohen und gleichbleibenden Standard für schnelle Radverbindungen zu gewährleisten. Er ist als Loseblatt-Sammlung konzipiert und wurde vom Ministerium für Verkehr NRW am 22. August 2020 offiziell veröffentlicht. Er ist für die in der Baulast des Landes liegenden regionalen Radschnellverbindungen verbindlich.

Der Leitfaden mit allen Anlagen und Erweiterungen kann unter https://www.radschnellwege.nrw/ kostenlos heruntergeladen werden.

Für kommunale Radschnellverbindungen wird den Kommunen die Anwendung empfohlen.